Walter Helm

"Walter Helm - ein leidenschaftlicher Weltenbeobachter, ein ebenso leidenschaftlicher Kunstbeobachter, ein ernsthafter, grüblerischer Mensch, empfindsam und empfindlich, sensibel und ein ständig an sich arbeitender Künstler."
— Wolfgang Xaver Fischer
Walter Helm
"Originäres Talent in widrigen Umständen"
— Klaus Wolbert

Biographie

1925
Geboren in Mainz als jüngstes Kind von Benedikt Helm (Textilkaufmann) und Helene Helm, geb. Bernhard.

1935
Umzug in den Heimatort der Eltern, Glattbach bei Aschaffenburg.

1939
Umzug nach Aschaffenburg in die Hanauer Straße 1/ Ecke Pompejanumstraße. Das Haus wurde 1890 vom Grafen von Krainberg erbaut.

1943
Notabitur an der Oberrealschule Aschaffenburg. Freiwilliger Kriegsdienst bei der Luftwaffe in der Normandie.
Tod der Mutter.

Mitte 1944 - Mitte 1946
Kriegsgefangenschaft in Nordfrankreich und in Camp Upton, New Jersey, USA.

1946 - 1948
Unterricht beim Glattbacher Landschafts- und Porträtmaler Alois Bergmann-Franken (1897 - 1965), einem Freund der Familie Helm.

Ab Wintersemester 1947/48 Studium an der nach Ellingen bei Weißenburg ausgelagerten Nürnberger Akademie der bildenden Künste in der Klasse für Zeichnung und Malerei bei Prof. Hermann Wilhelm.

1948 - 1949
Herbst 1948 bis Sommer 1949 Besuch der ,Fachschule für Textilindustrie‘ in Lambrecht in der Pfalz und Eintritt in die väterliche Textilvertretung.

1950
Heirat mit Elisabeth Charlotte Freisinger aus Neustadt an der Weinstraße.

1953
Geburt der Tochter Petra.

1956
Reisen nach Frankreich, Spanien und Marokko.

Bis 1966 sowie 1969/70 regelmäßige Aufenthalte in Spanien und auf Ibiza.

1958
Geburt des Sohnes Veit Stefan.

Um 1960
Kontakte zu Heiner Ruths ,galerie 59‘  in Aschaffenburg, zur Buchhandlung Romberger und lange Jahre zum Aschaffenburger Künstler Anton Bruder (1898 - 1983).

1963
Ausstellung in der Galerie Lutz, Wiesbaden.
Tod des Vaters.

1967 - 1968
Reisen nach Camaiore in Italien.

Ab 1969
Initiiert einen privaten Diskussionskreis, an dem u.a. die Lehrer Wolfgang Xaver Fischer, Hans Mayer und Hans Völkl, sowie der Bauunternehmer und Sammler Wolfgang Hager teilnehmen.

1971
Um- und Ausbau des Wohnhauses und Gestaltung des Interieurs sowie der Gartenanlage.

1979
Erster schwerwiegender gesundheitlicher Einbruch.

1984
Zweiter schwerwiegender gesundheitlicher Einbruch und langer Krankenhausaufenthalt.

1986
Selbstorganisierte Retrospektive in der Jesuitenkirche, Aschaffenburg.

1987
Im Januar Tod des Künstlers.

Ausstellungen

1990
Galerie Vellberg, Vellberg: ,,Botschaften aus der Tiefe‘‘.

1999
Galerie Cas' Arte, Aschaffenburg: ,,Botschaften‘‘.

2000
Jesuitenkirche, Galerie der Stadt Aschaffenburg: ,,Walter Helm - Spuren‘‘.

2001
Künstlerhaus Walter Helm, 2. Aschaffenburger Kulturtage:
 „Bilder des Umbruchs 1959 – 1962“

2002
Kunstforum Seligenstadt: „Walter Helm – Malerei – Zeichnungen“

2002
Künstlerhaus Walter Helm, 3. Aschaffenburger Kulturtage:
„Die schöne bunte Welt des Walter Helm  1974 – 1978“,

2004
Künstlerhaus Walter Helm, 5. Aschaffenburger Kulturtage: „Spurensuche“ – Skulpturen und Objekte, Walter Helm und Matthias Braun im Dialog

2005
Künstlerhaus Walter Helm,  6. Aschaffenburger Kulturtage: „Reflektionen zweier Zeitgenossen“, Walter Helm und Wolfgang Xaver Fischer, Materialbilder – Holzobjekte

2008
Galerie Cas’Arte, Aschaffenburg: „Überleg(b)en“ – Walter Helm – Zeichnung – und
Stefan F. Konrad – Malerei, Plastik.

2008
Kunstverein Glattbach e.V. „Verstecktes Afrika“  – Teilnahme an der Eröffnungsausstellung

2010
Kunstverein Glattbach e.V. , „Berührungen 1“ – Walter Helm und Joachim Schmidt anlässlich des 85. Geburtstages beider Künstler

2013/14
Kunstverein Glattbach e.V.   -  „Kunst verein(t)“, Teilnahme anlässlich 10 Jahre Kunstverein Glattbach e.V.

2015
Café Hench Aschaffenburg – Ausstellung ausgewählter Arbeiten

2015 - 2016
Kunstverein Glattbach e.V. – „Berührungen 3 + 1“

2016/2017
Kunstverein Glattbach e.V.  - Beteiligung an der Ausstellung „Glattbach. Perspektiven“ 

2018/2019
Kunstverein Glattbach e.V.  – Beteiligung an der Ausstellung „Berührungen 4“